Kunst Macht Geld

Wäre es nicht schon frech genug, mit irgendetwas Millionen zu verdienen, während andere hungern, nein, die Art Basel ging noch weiter. Ein Slum, ein „Favela“ wurde auf den Messeplatz gebaut, in welchem, von Armutsromantik umgeben, Bonzen Cüpli schlürfen dürfen.
Angeekelt davon hatte sich gestern ein etwas echteres „Favela“ dem Bonzen-“Favela“ angeschlossen und den Platz bis in die späten Abendstunden mit Musik, guter Laune und einem kritischen Blick auf Armut belebt.
Die Polizei reagierte auf diese eklatante Gefährdung der Armutsromantik mit einem Stosstrupp Robocops, Pfefferspray und Gummigeschossen. Wenn Armut nicht verwertbar ist, dann soll sie sich gefälligst gut verstecken.

Wir möchten all die Menschen ganz lieb grüssen, die den Messeplatz belebt haben und hoffen, euch gehts allen gut.

Es küssen, die Besetztwohnenden